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easyDiag ist eine Sammlung von Informationen
und kleinen Tools, welche die Diagnose oder Umprogrammierung
verschiedener Steuergeräte über den VAG Diagnosebus
erleichtern. Die vorliegende Version wurde weitgehend
auf die Eigenschaften des Audi A3, S3 und TT abgestimmt
- andere Audi Modelle besitzen aber oft ähnliche Eigenschaften.
Don't understand German? Use an online translator
like babelfish.altavista.com and run this page through it. Although sometimes the
result may read a little weird you should be able to
understand the most important stuff.
Für den Offline-Gebrauch dieser Seite
wählt man im Datei-Menü des Internet Explorers
den Menüpunkt Speicher-Unter an und speichert sich
diese Seite als Web-Archiv (*.mht Datei) auf dem lokalen
Rechner.
Änderungswünsche und/oder Anregungen bitte im audi-speed.com Onboard
Diagnose-Forum posten.
Haftungsausschluss:
Es wird keine Haftung für Schäden oder Folgeschäden,
welche durch Informationen auf dieser Seite enstanden
sind, übernommen.
Hinweis:
Die Seite funktioniert im Moment nur mit dem Internet Explorer!
Die Arbeitsabläufe beziehen sich auf die Verwendung
von VAG-COM.
Die Werte hinter den Button Labels (z.B. "Meas. Blocks
- 08") beziehen sich auf die Funktionsnummer bei den
VAG Diagnosegeräten (z.B. VAG 1551). |
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| Versionshistorie |
| Version |
Bemerkungen |
1.01 |
- Kleinere Bugs bei den Rechnern behoben
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| 1.0 |
- easyDiag wird ab sofort auf audi-speed.com gehostet
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| 0.94 |
- Haldexkupplung deaktivieren
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| 0.93 |
- Abgastemperaturmessung
- Ansauglufttemperaturmessung
- Drehmomentmessung
- Carfanatics Popometer
- Durchzugsmessung
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| 0.92 |
- Parkdistanzkontrolle
- Momentane Verbrauchsanzeige
- Links
- Change Log eingeführt
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| Inhalt |
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| Zentralverriegelung |
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| Info: |
| Das ZV-Steuergerät wird mit dem Adresswort
35 auf dem Diagnosebus angewählt. Zu den Komfortmerkmalen
die mit der Codierung verändert werden können, kommen
bei neueren Modellen (ca. Mj 2002) auch Anpassungskanäle
ins Spiel. Dort können z.B. über Anpassungskanal 62 verschiedene
Detaileigenschaften der Komfortöffnung/-schliessung gesteuert
werden. |
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| Arbeitsablauf: |
- Mit Adresswort 35 das ZV-Steuergerät anwählen
- "Fault Codes (02)" kontrollieren. Sind Fehler vorhanden,
Prozedur abbrechen.
- Bestehende Codierung ("Soft. Coding") in das oben
stehende Formularfeld übertragen
- Komfortmerkmale auswählen/abwählen
- "Recode (07)" anwählen
- Neue Codierung eintragen. Der Workshop-Code bleibt
gleich.
(ist eine Audi-interne Nummer, über die der letzte
mutierende Händler identifiziert werden kann)
- "Do it!"
- Mit "Close Controller (06)" Steuergerät verlassen
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| Anpassungskanal |
Beschreibung |
Hinweis |
| 062 |
Komfortöffnen/-schliessen
Bit 0 = Komfortschliessen über FFB für
Fensterheber
Bit 1 = Komfortöffnen über FFB für
Fensterheber
Bit 2 = Komfortschliessen über Schliesszylinder
für Fensterheber
Bit 3 = Komfortöffnen über Schliesszylinder
für Fensterheber
Bit 4 = Komfortschliessen über FFB für
Schiebedach
Bit 5 = Komfortöffnen über FFB für
Schiebedach
Bit 6 = Komfortschliessen über Schliesszylinder
für Schiebedach
Bit 7 = Komfortöffnen über Schliesszylinder
für Schiebedach |
Ab Mj 2002? (nur
A4?)
Umrechner
Standardeinstellung für Deutschland ist 095 |
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| Werksradio
(inkl. Navi+) |
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| Info: |
| Das Radiosteuergerät wird mit dem Adresswort
56 auf dem Diagnosebus angewählt. Die Werte gelten für
die Mj 98 bis ca. 01. |
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| Arbeitsablauf: |
- Mit Adresswort 56 das Radiosteuergerät anwählen
- Fault Codes (02)" kontrollieren. Sind Fehler vorhanden,
Prozedur abbrechen.
- Bestehende Codierung ("Soft. Coding") in das oben
stehende Formularfeld übertragen
- Eigenschaften auswählen/abwählen
- "Recode (07)" anwählen
- Neue Codierung eintragen. Der Workshop-Code bleibt
gleich
(ist eine Audi-interne Nummer, über die der letzte
mutierende Händler identifiziert werden kann).
- "Do it!"
- Mit "Close Controller (06)" Steuergerät verlassen
|
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| Kombiinstrument |
| |
| Info: |
| Das Kombiinstrument wird mit dem Adresswort
17 auf dem Diagnosebus angewählt. Die Umcodierung des
Kombiinstruments ist in den seltesten Fällen erforderlich,
nur z.B. bei Motorumbauten. Die Eigenschaften werden fast
ausschliesslich über die Anpassungskanäle des Kombiinstrumentes
gesteuert. Wenn ein Wert in der Tabelle mit "n" gekennzeichnet
ist, so stellt es einen Platzhalter für den dort bereits
stehenden Wert dar. Es sind nur die gebräuchlichsten Anpassungskanäle
aufgeführt. |
| Anpassungskanal |
Beschreibung |
Hinweis |
| 003 |
Verbrauchtsanzeige
Die Verbrauchsanzeige im FIS Display kann in diesem
Anpassungskanal beinflusst werden. Der Wertebereich
geht von 85% bis 115%, die Eingabe muss in 5% Schritten
erfolgen.
Beispiel: Gewünschter Wert 90% -> Eingabe: 00090 |
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| 019 |
Tacho-Beleuchtungssteuerung
0nnnn = Tacho wird erst mit Lichtschalter beleuchtet
1nnnn = Zeiger permanent beleuchtet
2nnnn = Zahlen permanent beleuchtet
3nnnn = Zeiger und Zahlen permanent beleuchtet |
Ab Mj 2002 |
| |
Bordcomputer
n0nnn = nur Ebene 2
n1nnn = Ebene 1 und 2 |
Ab Mj 2002 |
| |
Fahrerinformationssystem
(FIS)
nn0nn = FIS aktiviert
nn1nn = FIS deaktiviert |
Ab Mj 2002 |
| |
Aussentemperaturanzeige
nnn0n = Anzeige aktiviert
nnn1n = Anzeige deaktiviert |
Ab Mj 2001?
Lässt sich nicht in allen Modellen deaktivieren |
| |
Funkuhrsteuerung
nnnn0 = Funkuhr deaktiviert
nnnn1 = Funkuhr aktiviert (Hinweis: wird in einigen
Ländern nicht verbaut, kann aber nachgerüstet
werden). |
Ab Mj 2001 |
| 030 |
Tankgeberkennlinie |
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| 062 |
Komfort-CAN-Bus
Ausstattungsmerkmale
Bit 0 = Radio Symphony vorhanden
Bit 1 = Telefon vorhanden
Bit 2 = Navigation vorhanden
Bit 3 = Telematik vorhanden |
Mj 2000 und 2001.
2002?
Umrechner |
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| Tankgeberkennlinie |
| |
| Info: |
| Die Tankgeberkennlinie beschreibt die
im Kombiinstrument anzuzeigende Füllmenge wenn ein bestimmter
Widerstand am Tankgeber anliegt. Durch diverse Einflüsse
kann die Kennlinie unzureichend sein. Dies äussert
sich z.B. durch einen Liegenbleiber mangels Treibstoff,
obwohl die Nadel den roten Bereich noch nicht berührt. |
| |
| Arbeitsablauf: |
- Mit Adresswort 17 das Kombiinstrument anwählen
- "Fault Codes (02)" kontrollieren. Sind Fehler vorhanden,
Prozedur abbrechen.
- "Adaptation (10)" anwählen.
- Kanal 30 eingeben.
- "Read". Der Standardwert ist 128. Dieser kann nun
in beide Richtungen in 1 Ohm-Schritten verändert werden.
Die Minimal- und Maximalwerte sind üblicherweise 120
bis 136.
- Mit "Test" den gewünschten Wert auf Gültigkeit prüfen
und mit "Save" einspeichern.
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| Verbrauchsanzeige
anpassen |
| |
| Info: |
| Mit dieser Funktion kann bei Fahrzeugen
mit Fahrerinformationssystem (FIS) die Verbrauchsanzeige
korrigiert werden, wenn die Anzeige nicht dem tatsächlichen
Kraftstoffverbrauch entspricht. |
| |
| Arbeitsablauf: |
- Mit Adresswort 17 das Kombiinstrument anwählen
- "Fault Codes (02)" kontrollieren. Sind Fehler vorhanden,
Prozedur abbrechen.
- "Adaptation (10)" anwählen.
- Kanal 03 eingeben.
- "Read". Der Standardwert ist 100 (=100%). Dieser
kann nun in beide Richtungen in 5%-Schritten verändert
werden. Die Minimal- und Maximalwerte sind üblicherweise
85% bis 115%. Die Eingabe erfolgt immer ohne das %-Zeichen
- Mit "Test" den gewünschten Wert auf Gültigkeit prüfen
und mit "Save" einspeichern.
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| Gurtwarnleuchte |
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| Info: |
| Drucksensoren in den Sitzen sind leider
keine vorhanden, trotzdem kann man dem Kombiinstrument
beibringen, beim Zündungs-Ein die Gurtwarnlampe für ein
paar Sekunden zum Leuchten zu bringen. Wem's gefällt ;-) |
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| Arbeitsablauf: |
- Mit Adresswort 17 das Kombiinstrument anwählen
- "Fault Codes (02)" kontrollieren. Sind Fehler vorhanden,
Prozedur abbrechen.
- "Recode (07)" anwählen.
- Angezeigten Software Coding Wert auf einen Zettel
schreiben!
- Die ersten beiden Ziffern beschreiben die Mehrausstattung.
Üblicherweise sind sie "00". Diese
ersten beiden Ziffern nun auf 02 ändern und den
Rest des Wertes beibehalten. Z.B. wird aus dem Wert
"00044" (4 Zylinder-Ottomotor, Deutschland)
nun "02044". Alles klar? Je nach Land/Motor
können die hinteren Ziffern abweichen. Den Workshop
Code sein lassen.
- "Do it!"
- Beim nächsten Zündungs-Ein sollte die
Gurtwarnleuchte für einige Sekunden aufleuchten.
- Wenn's nervt oder nicht funktioniert: Mit dem Zettelwert
erneut recoden.
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| Motorsteuergerät |
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| Info: |
| Das Motorsteuergerät wird mit dem Adresswort
01 auf dem Diagnosebus angewählt. Die Umcodierung des
Motorsteuergeräts ist in den seltensten Fällen erforderlich. |
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| Drosselklappenanpassung |
| |
| Info: |
| Mit der Anpassung lernt das Motorsteuergerät
bei eingeschalteter Zündung und stehendem Motor verschiedene
Positionen der Drosselklappe. Diese Positionen werden
im Steuergerät gespeichert. Die Rückmeldung, wo sich die
Drosselklappe befindet, erfolgt über die Winkelgeber (Potentiometer).
Wird die Drosselklappensteuereinheit oder das Motorsteuergerät
aus- und eingebaut oder die Spannungsversorgung vom Motorsteuergerät
unterbrochen, muss immer eine Anpassung durchgeführt werden. |
| Der Lernvorgang (Anpassung)
erfolgt: |
- automatisch, wenn die Zündung mindestens 10 Sekunden
eingeschaltet wird, ohne Anlasser oder Gaspedal zu
betätigen und das Motorsteuergerät erkennt, dass die
abgespeicherten Spannungswerte der Winkelgeber nicht
mit den aktuell gemessenen Spannungswerten in einem
gewissen Toleranzbereich übereinstimmen.
Hierbei ist jedoch nicht ersichtlich, ob die Anpassung
erfolgreich war oder nicht.
- Durch manuelle Einleitung der Grundeinstellung
|
| Die Prozedur funktioniert nur bei
indirekt angesteuerter Drosselklappe (E-Gas) . Beim
E-Gas wird die Drosselklappe nicht durch einen Seilzug
vom Gaspedal aus betätigt. Es besteht keine mechanische
Verbindung zwischen Gaspedal und Drosselklappe. |
| |
| Voraussetzungen: |
- Zündung ein, Anlasser oder Gaspedal nicht betätigt
|
| Arbeitsablauf: |
- Mit Adresswort 01 das Motorsteuergerät anwählen
- "Fault Codes (02)" kontrollieren. Sind Fehler vorhanden,
Prozedur abbrechen.
- "Meas. Blocks (08)" anwählen
- Anzeigegruppe 060 anwählen. Bei älteren Fahrzeugen
ist es Anzeigegruppe 098.
- "Go!"
- "Switch To Basic Settings" (04 Grundeinstellung)
anwählen
- "Go!". Die Anpassung wird nun durchgeführt, auf
dem Rechner sollte die Meldung "ADP Run" angezeigt
wurden. Einige Sekunden später sollte "ADP OK" erscheinen.
Wird "ERROR" angezeigt: Fehlerspeicher abfragen.
- Mit "Close Controller (06)" Steuergerät verlassen
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| Geschwindigkeitsregelanlage
(GRA) |
| |
| Info: |
| Damit eine nachgerüstete GRA funktioniert,
muss sie im Motorsteuergerät freigeschaltet werden |
| |
| Arbeitsablauf: |
- Mit Adresswort 01 das Motorsteuergerät anwählen
- "Fault Codes (02)" kontrollieren. Sind Fehler vorhanden,
Prozedur abbrechen.
- "Login (11)" anwählen
- Freischaltcode 11463 eingeben (der Wert scheint
für alle Modelle/Motortypen identisch zu sein). Wer
die GRA aus irgend einem Grund deaktivieren will,
der verwendet den Deaktivierungscode 16167
- "Do it!"
- Im Feld "Component" des Steuergerätes sollte nun
der Buchstabe G erscheinen
- Mit "Close Controller (06)" Steuergerät verlassen
|
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| Luftmassenmessung |
| |
| Info: |
| Der Luftmassenmesser teilt dem Motorsteuergerät
die gerade angesaugte Luftmasse mit. Defekte Luftmassenmesser
sind für eine breite Palette von Fehlersymptomen
verantwortlich. Leider sind sie relativ fehleranfällig
und zudem sehr teuer.
Bewährt hat sich die Messung, bei der aus dem 1. Gang
hochbeschleunigt (zur Schonung des Materials kann man
dabei einen rollenden Start machen) und durchgeschalten
wird. Dabei sollte man praktisch in den Drehzahlbegrenzer
hochdrehen, da das Maximum der Luftmasse erst bei hohen
Drehzahlen zustande kommt. |
| Voraussetzungen: |
- Kühlwassertemperatur ~90 Grad Celsius
- Motor warmgelaufen (sollte nach ca. 10km Fahrt der
Fall sein)
|
| Tipp: Die aktuelle
Kühlwassertemperatur ist in Anzeigegruppe 003 in Feld
3 zu finden, da die Anzeige im Kombiinstrument in einem
bestimmten Temperaturband geschönt wird. |
| Wichtig: Nur eine
Anzeigegruppe aufs Mal loggen, da jede weitere Anzeigegruppe
den Datendurchsatz massiv verkleinert. |
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| Arbeitsablauf: |
- Mit Adresswort 01 das Motorsteuergerät anwählen
- "Fault Codes (02)" kontrollieren. Sind Fehler vorhanden,
Prozedur abbrechen.
- "Meas. Blocks (08)" anwählen
- Anzeigegruppe 002 anwählen.
- "Go!". Die aktuelle Luftmasse wird in Feld 4 dargestellt,
als Gramm pro Sekunde.
- Datalogging aktivieren
- Nach der Messung mit "Close Controller (06)" Steuergerät
verlassen
- Auswerten der erzeugten Daten z.B. mit Excel und
Vergleichen mit den Referenzwerten und -charts
|
| Hier kann man Referenzwerte für herunterladen: http://www.zac.ch/users/sunstar/messungen.
Die Daten sind im *.xls Format abgelegt. |
| |
| Ladedruckmessung |
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| Info: |
| Mit der Ladedruckmessung wird der atmosphärische
Luftdruck gemessen, mit welchem die Abgasturbine des Turboladers
betrieben wird. Der maximale Ladedruck ist nicht unbedingt
sehr aussagekräftig, interessanter ist der Verlauf
des Ladedrucks über den Drehzahlbereich - wobei der
maximale Ladedruck natürlich gewisse Toleranzwerte
je nach Motortyp nicht regelmässig übersteigen
sollte.
Bewährt hat sich die Messung, bei der aus dem 1. Gang
hochbeschleunigt (zur Schonung des Materials kann man
dabei einen rollenden Start machen) und durchgeschalten
wird. Dabei muss man nicht unbedingt in den Drehzahlbegrenzer
hineindrehen, da der maximale Ladedruck nach ca. 5500
u/Min wieder abfällt. In höheren Gängen
liegt bei tieferen Drehzahlen ein höherer Ladedruck
an als in tieferen Gängen (1-3). |
| |
| Voraussetzungen |
- Kühlwassertemperatur ~90 Grad Celsius
- Motor warmgelaufen (sollte nach ca. 10km Fahrt der
Fall sein)
Tipp: Die aktuelle Kühlwassertemperatur ist in Anzeigegruppe
003 in Feld 3 zu finden (teilweise muss der Wert 100
subtrahiert werden!). Ansauglufttemperatur steht in
Feld 4.
Wichtig: Nur eine Anzeigegruppe aufs Mal loggen, da
jede weitere Anzeigegruppe den Datendurchsatz massiv
verkleinert. |
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| Arbeitsablauf |
- Mit Adresswort 01 das Motorsteuergerät anwählen
- "Fault Codes (02)" kontrollieren. Sind Fehler vorhanden,
Prozedur abbrechen.
- "Meas. Blocks (08)" anwählen
- Anzeigegruppe 115 anwählen.
- "Go!". Der aktuelle Ladedruck wird in Feld 4 in
der Einheit mbar dargestellt. Darin ist der atmosphärische
Druck mit enthalten. Um den relativen Ladedruck (wird
normalerweise verwendet) zu erhalten, muss der aktuelle
atmosphärische Druck subtrahiert werden. Falls nicht
bekannt, kann man grob 1 Bar (atmosphärischer Normaldruck
auf Meereshöhe) subtrahieren.
- Datalogging aktivieren
- Nach der Messung mit "Close Controller (06)" Steuergerät
verlassen
- Auswerten der erzeugten Daten z.B. mit Excel und
Vergleichen mit den Referenzwerten und -charts
|
| |
| Referenzwerte |
| findet man für einige VAG Fahrzeuge
hier: http://www.zac.ch/users/sunstar/messungen.
Die Daten sind im *.xls Format abgelegt. |
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| Abgastemperaturmessung |
| |
| Info: |
| Misst die Temperatur der Abgase. Modelle,
bei denen zwei Lambdasonden verbaut sind, besitzen zusätzlich
einen Abgastemperaturgeber (ab MJ 2001). Bei früheren
Modelljahren fehlt der Geber - der Wert anhand diverser
Einflussgrössen errechnet. |
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| Arbeitsablauf |
- Mit Adresswort 01 das Motorsteuergerät anwählen
- "Meas. Blocks (08)" anwählen
- Anzeigegruppe 034 anwählen.
- "Go!". Die aktuelle Abgastemperatur wird in Feld
2 in der Einheit °C dargestellt.
- Datalogging aktivieren
- Nach der Messung mit "Close Controller (06)" Steuergerät
verlassen
- Auswerten der erzeugten Daten z.B. mit Excel und
Vergleichen mit den Referenzwerten und -charts (sofern
vorhanden)
|
| |
| Ansauglufttemperatur |
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| Info: |
| Misst die Temperatur der angesaugten
Luft beim Saugrohr (also nach Verdichtung und Ladeluftkühlung
bei Modellen mit Turbolader). |
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| Arbeitsablauf |
- Mit Adresswort 01 das Motorsteuergerät anwählen
- "Meas. Blocks (08)" anwählen
- Anzeigegruppe 006 anwählen.
- "Go!". Die aktuelle Ansauglufttemperatur wird in
Feld 3 in der Einheit °C dargestellt.
- Datalogging aktivieren
- Nach der Messung mit "Close Controller (06)" Steuergerät
verlassen
- Auswerten der erzeugten Daten z.B. mit Excel und
Vergleichen mit den Referenzwerten und -charts (sofern
vorhanden)
|
| |
| Drehmomentmessung |
| |
| Info: |
| Die Art der Programmierung der Steuergeräteelektronik
rechnet den erhaltenen Gaspedalstellungsbefehl in eine
Soll-Drehmomentanforderung um. Die Elektronik versucht
permanent, das Soll-Drehmoment unter Berücksichtigung
von weiteren Gebern durch Steuerung von zahlreichen Aktoren
zu erreichen.
Netterweise wird das Ist-Drehmoment über einen Messwertblock
zur Verfügung gestellt. Selbstverständlich ersetzt
dieser errechnete Wert keinen Prüfstand. Die Werte
besitzen jedoch eine gewisse, relative Aussagekraft,
wenn man vorher/nachher Messungen durchführen will. |
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| Arbeitsablauf |
- Mit Adresswort 01 das Motorsteuergerät anwählen.
- "Meas. Blocks (08)" anwählen.
- Anzeigegruppe 120 anwählen.
- "Go!". Das Ist-Drehmoment wird in Feld 1 in der
Einheit Pseudo-Nm dargestellt.
- Datalogging aktivieren.
- Nach der Messung mit "Close Controller (06)" Steuergerät
verlassen.
- Auswerten der erzeugten Daten über die Auswertungstabelle
von Carfanatic (siehe oben).
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| Carfanatics
Popometer |
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| Info: |
| Das Popometer ist eine Auswertungstabelle,
wo Energie in PS umgerechnet wird. Weitere Informationen
dazu findet man direkt über diesen Link.
Bitte postet dort Eure damit gemachten Erfahrungen!
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| Durchzugsmessung |
| |
| Info: |
| Anstelle von potentiell ungenauen Glotz-Auf-Tacho-Und-Stoppuhr-Drück-Messungen
kann man das auch über einen Geschwindigkeitsmessblock
mitloggen, und das sogar ohne Mithilfe eines Beifahrers.
Durch die Abtastrate von ~3-4 Samples/Sekunde wird eine
ausreichende Genauigkeit erreicht, wenn mehrere gleichartige
Messungen durchgeführt werden und der Durchschnitt
daraus ermittelt wird. Dabei ist zu beachten, dass keine
weitere Gruppe mitgeloggt wird, sonst sinkt die Abtastrate
massiv. Ob von 0-100 km/h, 127-231 km/h, im selben Gang
oder durchgeschaltet usw., der Phantasie sind keine Grenzen
gesetzt. Mit dem Marker-Setzen-Feature kann man die verschiedenen
Messungen voneinander abgrenzen (evtl. Marker-Nummer und
Art der Messung notieren). Im VAG-COM Log findet man relative
Zeit jedes Logeintrags in der ersten Spalte. Jetzt noch
die Differenz der Zeit zwischen Start- und Endgeschwindigkeit
bilden und fertig. |
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| Arbeitsablauf: |
- Mit Adresswort 01 das Motorsteuergerät anwählen
- "Meas. Blocks (08)" anwählen
- Anzeigegruppe 005 anwählen.
- "Go!". Die aktuelle Geschwindigkeit wird in Feld
1 in der Einheit km/h dargestellt.
- Datalogging aktivieren
- Nach der Messung mit "Close Controller (06)" Steuergerät
verlassen
- Auswerten der erzeugten Daten
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| Übersicht
Messgruppen des Motorsteuergerätes |
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| Steuergerät
für Bremselektronik |
| |
| Info: |
| Das Steuergerät für Bremselektronik
ist für die Regelung und Überwachung von ABS/ESP/EDS/ASR
zuständig. Die hier beschriebenen Möglichkeiten dürfen
unter keinen Umständen auf öffentlichen Strassen ausprobiert
werden! |
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| Haldexkupplung
deaktivieren |
| |
| Info: |
| Um das Fahrzeug auf einem Rollenprüfstand
zu testen ist es in den meisten Fällen notwendig, die
Haldexkupplung für den Allradantrieb zu deaktivieren,
um vernünftige Messresultate zu erhalten. Die Deaktivierung
des Allradantriebes wird durch die Deaktivierung des Längsbeschleunigungsgebers
(nur Fahrzeuge mit ESP) erreicht. Bei Fahrzeugen ohne
ESP muss stattdessen die ABS Sicherung gezogen (funktioniert
natürlich auch bei Fahrzeugen mit ESP) werden für
die Dauer der Messung. Nach der Messung wird in diesem
Fall die ABS Leuchte für eine kurze Dauer aufleuchten. |
| |
| Arbeitsablauf |
- Zündung einschalten
- Mit Adresswort 03 das Steuergerät für
die Bremselektronik anwählen
- "Fault Codes (02)" kontrollieren. Sind Fehler vorhanden,
Prozedur abbrechen.
- "Meas. Blocks (08)" anwählen.
- Kanal 40 eingeben.
- "Go"
- "Switch To Basic" Settings anwählen
- Mit "Go" auf Kanal 40 die Grundeinstellung
durchführen, was in diesem Fall das Steuergerät
instruiert, den Geber für die Längsbeschleunigung
zu deaktivieren was wiederum zur Folge hat, dass die
Haldexkupplung temporär nicht mehr aktiv wird.
- Motor starten
- Leistungsprüfung durchführen
- Der Geber für Längsbeschleunigung wird
durch Aus- und anschliessendem Einschalten der Zündung
wieder aktiviert.
|
| |
| Diebstahlwarnanlage
(DWA) |
| |
| Info: |
| Das Steuergerät der Diebstahlwarnanlage
(DRW) wird mit dem Adresswort 45 auf dem Diagnosebus angewählt. |
| |
| Ultraschallsensoren
(DWA) |
| |
| Info: |
| Die Empfindlichkeitseinstellung der
Ultraschallsensoren für die Innenraumüberwachung
kann so eingestellt werden, dass die Sensoren weniger
empflindlich reagieren. |
| |
| Arbeitsablauf |
- Mit Adresswort 45 die Diebstahlwarnanlage anwählen
- "Fault Codes (02)" kontrollieren. Sind Fehler vorhanden,
Prozedur abbrechen.
- "Adaptation (10)" anwählen.
- Kanal 01 eingeben.
- "Read". Der Standardwert ist 100 (=100%). Dieser
kann nun bis auf 50 (=50%) heruntergesetzt werden.
- Mit "Test" den gewünschten Wert auf Gültigkeit prüfen
und mit "Save" einspeichern.
|
| |
| Parkdistanzkontrolle
(APS) |
| |
| Info: |
| Das Steuergerät der Parkdistanzkontrolle,
auch Acoustic Parking System (APS) genannt, wird mit dem
Adresswort 13 auf dem Diagnosebus angewählt. Die Distanz
zu einem Hindernis wird mit mehreren Ultraschallsensoren
nach dem Echolotprinzip ermittelt. |
| |
| Lautstärke |
| |
Arbeitsablauf |
| |
- Mit Adresswort 13 die Parkdistanzkontrolle anwählen
- "Fault Codes (02)" kontrollieren. Sind Fehler vorhanden,
Prozedur abbrechen.
- "Adaptation (10)" anwählen.
- Kanal 01 eingeben.
- "Read". Der Wert 4 steht für mittlere Lautstärke.
Ein höherer Wert bedeutet lauter, ein tieferer
Wert leiser.
- Mit "Test" den gewünschten Wert auf Gültigkeit prüfen
und mit "Save" einspeichern.
|
| |
| Tonhöhe |
| |
| Arbeitsablauf |
| |
- Mit Adresswort 13 die Parkdistanzkontrolle anwählen
- "Fault Codes (02)" kontrollieren. Sind Fehler vorhanden,
Prozedur abbrechen.
- "Adaptation (10)" anwählen.
- Kanal 02 eingeben.
- "Read". Der Wert 0 steht für eine Tonfrequenz
von 500 Hz. Wert 4 steht für 2000 Hz.
- Mit "Test" den gewünschten Wert auf Gültigkeit prüfen
und mit "Save" einspeichern.
|
| Navigationssystem
(werkseitig verbaut) |
| |
| Reifenumfang |
| |
| Info: |
Während sich handelsübliche Geräte selbst
auf den Reifenumfang kalibrieren können, scheint dieses
Feature in den werkseitig verbauten Navigationssystemen
noch nicht vorhanden zu sein. Damit die Navigation nach
wie vor präzise Funktioniert, muss nach dem Reifenwechsel
auf eine andere Dimension möglicherweise der neue
Reifenumfang eingegeben werden. Der hier beschriebene Arbeitsablauf
ist identisch für RNS und BNS Navigationssysteme.
|
| |
| Arbeitsablauf |
- Mit Adresswort 37 den Navigationsrechner anwählen
- "Fault Codes (02)" kontrollieren. Sind Fehler vorhanden,
Prozedur abbrechen.
- "Adaptation (10)" anwählen
- Kanal 01 anwählen.
- "Read". Der angezeigte Wert entspricht dem Reifenumfang
in mm. Neuen Wert eingeben und mit "Test" auf Gültikeit
prüfen lassen, mit "Save" abspeichern.
- Mit "Done, Go Back" den Kanal verlassen
|
| |
| Reifenumfangtabelle |
| Reifendimension(en) |
Umfang (in mm) |
| 185/65 R15 |
1895 |
| 195/65 R15 |
1935 |
| 205/60 R15 |
1910 |
| 205/55 R15, 225/45 R17, 205/55
R16 |
1930 |
| 255/35 R18 |
1937 |
| 225/40 R18 |
1940 |
|
| |
| Binär/Dezimal
Umrechner |
Info |
| Mit diesem Umrechner können Dezimalwerte
in Bits und umgekehrt konvertiert werden. |
|
| |
| Links |
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| Ursprünglich
erstellt für den audi-speed.com Diagnose-Event am Clubtreff 2002 |