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Zweimassenschwungrad [Drucken]
von klingi am 16.01.2003 16:40:35
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Die Gaskräfte eines Hubkolbenmotors erzeugen bei niedrigen Motordrehzahlen ein ungleichförmiges Drehmoment an der Kurbelwelle und am Schwungrad. Es entstehen Drehschwingungen, die über die Kupplung auf das Getriebe und den Antriebstrang übertragen werden. Eine große mechanische Belastung aller Getriebebauteile ist die Folge. Durch ein Zweimassenschwungrad werden die Drehschwingungen aufgenommen und gedämpft. Sie Schwungmasse des Zweimassenschwungrades besteht aus einer Primärschwungmasse, die formschlüssig mit der Kurbelwelle und einer Sekundärschwungmasse, die durch ein Außen- und Innen-Feder-Dämpfersystem mit der Primärschwungmasse verbunden ist. Das Motordrehmoment wird von der . Primärschwungmasse über das Feder-Dämpfersystem auf die Sekundärschwungmasse übertragen. Die Kupplung ist auf die Sekundärschwungmasse geschraubt. Kurzzeitig große Drehmomentschwankungen, z.B. im Lastwechsel, werden von den Bogenfedern des Außendämpfers aufgenommen. Bei hohen Motordrehzahlen werden die Bogenfedern zusammengedrückt (Außendämpfer blockiert), die Innendämpfer übernehmen die Schwingungsdämpfung.
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