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N75 [Drucken]
von klingi am 16.01.2003 18:09:01
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Das Magentventil dient als variabler Druckteiler über den das Wastegate (Ladedruckregelventil) angesteuert wird. Womit letztendlich mehr oder weniger vom Abgasstrom am Trubolader vorbeigeleitet wird. Dadruch dreht der Lader mehr oder weniger schnell, was wiederum einen mehr oder weniger hohen Ladedruck bewirkt. Das "variabel" beim Druckteiler bezihet sich auf die Möglichkeit das Magnetventil elektronisch mit Pulsweiten-Modulation ansteuern zu können. Also: P-Wastegate = K*P2*T P-Wastegate = Druck am Wastegate K = Konstante, die u.a. durch die Federvorspannung im N75 bestimmt wird. P2 = Druck im Saugrohr (Druck im Saugrohr) T = Tastverhältnis der Ansteuerung des N75. Ändert man nun die Federvorspannung, so ändert man den Faktor K, was wiederum direkt in die Paramter des Regelkreises eingeht. Für die Fachleute: im 1. Ansatz wird der P-Anteil geändert. Eine Änderung der Federspannung und damit des Faktors K geht in die Dynamik des Regelkreises ein. Dies bedeutet, dass das Ansprech und das Einregeln beinflußt wird. Übersetzt auf unseren Regelkreis bedeutet dies: Der Ladedruck steigt mehr oder weniger schnell an bei mehr oder weniger hohen Drehzahlen. Das Einregeln bedeutet hier, dass der Ladedruck mehr oder weniger stark über seinen SOLL-Wert überschwingt. Dies kann kritisch werden, da halt der vorgegebene SOLL-Wert seinen Sinn und Zweck hat. Die Höhe des Ladedruckes im eingeschwungenen Zustand sollte eingentlich nicht durch das N75 bzw. die Federspannung beinflußt werden. Wenn dem so ist, dann ist der Regelkreis absolut daneben eingestellt in seinen Parametern. Dies kann stark erhöhte Ladedrücke nach sich ziehen - ungeregelt, einfach so gesteuert. Vorsicht bei Manipulation am N75!
Danke an @horst
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