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Autoelektrik [Drucken]
von klingi am 17.01.2003 18:41:00
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Man muss heute, wenn man von der Autoelektrik sprich, in die eigentliche Elektrik - hier Autoelektrik - (wie früher) und die Elektronik unterscheiden. An erster Stelle sei denn auch hier die „alte“ Autoelektrik besprochen, die in ihren Grundzügen ziemlich unverändert über Jahre geblieben ist. Die Elektronik wird wegen ihrer großen Bedeutung gesondert behandelt.
Die Spannung des elektrischen Systems beträgt bei Pkw 12 Volt (früher 6 Volt), bei Lkw meistens 24 Volt. Das gesamte elektrische Netz eines Fahrzeugs wird bei stehendem Motor von der Batterie gespeist. Läuft der Motor, so erzeugt die Lichtmaschine (Drehstromlichtmaschine) ab einer bestimmten Motordrehzahl soviel Strom, dass die eingeschalteten elektrischen Verbraucher von ihr versorgt werden können und die Batterie geladen wird. Da die Motordrehzahl eines Kfz ständig wechselt, würde sich daraus eine ständige Änderung der Spannung und des erzeugten Lichtmaschinenstroms ergeben. Da aber eine gleich bleibende Spannung für eine lange Lebensdauer und richtige Belastung der elektrischen Verbraucher erforderlich ist, wird mittels eines Reglers – oder einer elektronischen Regeleinheit - der magnetische Kraftlinienfluss im Elektromagneten der Lichtmaschine trotz schwankender Drehzahl auf gleicher Höhe gehalten, wodurch sich eine konstante Spannung ergibt. Der Regler – oder die elektronische Regeleinheit - schützt außerdem die Lichtmaschine vor Überlastung. Über das Zündschloss oder eine elektronische Fernbedienung lässt sich das elektrische System zentral ein- oder ausschalten. Der Motor wird mit Hilfe des Anlassers gestartet, der auch das verbrauchsstärkste Teil der elektrischen Anlage ist.
Die wesentlichen elektrischen Verbraucher sind die Scheinwerfer mit ihren lichtstarken Bilux-, Xenon- oder Halogenlampen und die Beleuchtung (Leuchten wie Deckenleuchte, Schlussleuchte sowie Bremsleuchte und Leuchte für Standlicht). Mit Schalter werden die Lampen ein- oder ausgeschaltet. Der Rückfahrscheinwerfer wird beim Einlegen des Rückwärtsgangs (auch bei Automatikgetrieben) über einen am Getriebe angebrachten Schalter selbsttätig eingeschaltet. Zur Anzeige des Fahrtrichtungswechsels dienen die beidseitig am Bug und Heck des Fahrzeuges angeordneten Blinkleuchten. Zum Warnen anderer Verkehrsteilnehmer dient die Hupe. Auch der Scheibenwischer und die Pumpe der Scheibenwaschanlage werden von der elektrischen Anlage gespeist. Alle elektrischen Verbraucher sind mit ihrem Pluspol über isolierte Leitungen, über Schalter, Relais, Klemmen und Sicherungen mit der Stromquelle (Batterie oder Lichtmaschine) verbunden. Die Minuspole sämtlicher Verbraucher liegen an Masse (Karosserie); dadurch wird die Hälfte der sonst notwendigen Kabel eingespart. Die Schaltung der elektrischen Anlage und die Verbindung der einzelnen elektrischen Einrichtungen mit der Stromquelle sind im Schaltplan festgelegt.
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| -- Wir übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der genannten Tipps/Informationen -- |
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