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Wolle
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Neuankömmling
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Deutschland
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erstellt am - 20.07.2008 : 16:35:35
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Grüße, dann werde ich mal meinen ersten Thread erstellen  Ich fahre zur Zeit einen A4 (66KW), Diesel, Baujahr 2000, den ich im Schnitt mit 4,8l fahre. Von der wirtschaftlichen Seite gesehen, ist das Auto wirklich Top, zwar schon 120.000km drauf, läuft aber wie am ersten Tag und wie ich schon sagte, sehr sehr sparsam.
Die Frage die sich mir nun stellt ist, werde ich mit dem Auto glücklich? Seitdem ich meinen Führerschein habe (knapp 4 Jahre), wünsch ich mir einen A3, inbesondere einen S3. Dieser kostet ca. 30.000€ (gebraucht). Nun zu meinem Problem: Ich bin zur Zeit Auszubildender und Student zu gleich (duale Ausbildung). 30.000€ ist für mich eine Menge "Kohle", die ich im jetzigen Stadium nicht aus eigener Kraft finanzieren kann. Ich hab zwar größere Aktienpakete und ein Sparkonto, auf den jährlich von meiner Oma, Gelder eingezahlt werden. Nun überlege ich, bei einem günstigen Zeitpunkt meine Aktienpakete abzustoßen, mein Sparbuch zu blündern, mein jetztiges Auto verkaufen und mir einen S3 kaufen. Aus wirtschaftlicher Sicht gesehen ist das, kann man das ganze mit einem Wort beschreiben, "Bullshit".. Eigentlich spricht alles dagegen, zumindest sofern ich noch im Studium und in der Ausbildung bin. Später wenn ich meine ersten "richtigen" Gehälter bekomme, kann ich mir soetwas erlauben, aber jetzt schon??? Wovor ich ein wenig Angst habe, ist 1. Wer weiss wie teuer der Spass in Zukunft wird (Steuer, Öl) 2. Gibt es in Zukunft noch so schnelle Autos, macht das Auto überhaupt mit Elektromotor oder Hybrid, Spass? 3. Der neue A3/S3 der 2010 rauskommen soll, ist alles andere als schön.. grausam Man lebt nur einmal im Leben :/ Wann und wie habt ihr euren S3 finanziert. Welche Tips könnt ihr mir auf den Weg mitgeben? Bin wirklich um alle Ratschläge froh. Danke
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Stixx
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Neuankömmling
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Großbritannien
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erstellt am - 20.07.2008 : 21:41:58
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Hallo Wolle, habe mir vor zwei Wochen auch einen neuen S3 gekauft, und war in ähnlicher Situation hinsichtlich der Überlegungen. Ich kann Dir nur raten, nicht Dein ganzes Eigenkapital zu versenken, man weiss nie, wie man das braucht! Alles in einem Projekt zu binden ist Wahnsinn. Man könnte sich überlegen eine Finanzierung bei Audi zu machen - die liegen laut meinem Händler momentan Aktionsweise bei 4,9 %..das ist ein guter Zins...das bestätigt Dir jede Bank..und ich arbeite in einer :D BMW wollte von mir 8,5 % für einen D3...ohne Worte Wenn Du nachdem Studium eine Anstellung hast, könntest Du mit einem Teil Deines Gehaltes den Kapitaldienst bedienen. Aber die Entscheidung liegt bei Dir, welche Finanzierung/Bezahlung Dir besser passt. Lass Dir mal ein Angebot machen. Tanken...meine neues und liebstes Hobby, war aber mit meinen 2002er S3 auch so. Das ist nun mal so, dass der schluckt. Wenn Du da mit den Kosten zögerst, dann rate ich Dir ab. Ich hatte vor meinem ersten S3 einen Golf 4 GTi Diesel, der war günstiger im Verbrauch, macht aber nicht so Spass wie der S3. Bleibt nur zu sagen, dass ich den Kauf nicht bereue und immer mit einem Lächeln zur Tanke fahre ...noch *grins* Gruss!
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Dieser Beitrag wurde von Stixx am 20.07.2008 22:45:11 bearbeitet
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S3-Cop
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ChL3k
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Fabl
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erstellt am - 21.07.2008 : 22:36:25
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Zuerst einmal meine Erfahrung: Ich habe meinen neuen S3 bar bezahlt, habe keine Schulden und sogar noch ein schönes Kapital auf der Seite. Wollte mir auch vor 2 Jahren nichts sagen lassen, und einen S3 kaufen, und ihn abstottern und mit solchen "Geld zusammenrechen" aktionen den Traum erfüllen. Bin nun sehr froh, dass ich dies nicht so gemacht habe. Lass es bleiben und verdien dir erst 1-2 Jahre das eigene Geld und schau dich dann um. Alles andere ist wirklich Bullshit! Denn ich wäre nicht froh oder stolz wenn ich wüsste, dass der Großteil meines Wagens Omi gehört Einfach nur lächerlich, da muss schon mehr dahinter sein!!! Einen S3 kauft man sich nicht mit allem Gespartem, entweder kann man ihn sich leisten. oder man bleibt beim GTI  Dies macht eben den Unterschied dieser Autos aus Zu den technischen Daten: Gesamtdurchschnittsverbrauch nach 1900km 11,1l (was eigentlich Sparwahnsinn ist, da ich die ersten km wirklich sportlich gefahren bin ) jetzt fahre ich Landstraße (80-90km) im 6tnGang mit unter 8l im Durchschnitt =) Hängt immer davon ab wie du fahren willst Alles Gute Fabl
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www.autofreunde.de.tl www.suedtiroler-freiheit.com
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erstellt am - 21.07.2008 : 22:53:03
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mal ein paar Kommentare zu den Tipps. Leasing würde ich mir ganz schwer überlegen. Wenn man danach nicht Kunde bleibt, kann es sein, dass man bei der Rückgabe ganz schön über den Tisch gezogen wird ("das sind keine normalen Gebrauchsspuren...gucken Sie mal all die Kratzer...so kann ich den nie mehr verkaufen..."). Als Privatperson würde ich mir das schwer überlegen. Ein günstigerer Zins wird immer über niedrigeren Rabatt erkauft. Grundsätzlich ist ein Autohaus immer die teuerste Option für einen Gebrauchtwagen, allerdings auch die sicherste. Generell würde ich mir über den Anschaffungspreis in deiner Lage nicht so grosse Gedanken machen. Wenn du ihn Vollkaskoversicherst, dann wirst du entweder bei einem Unfall mit Totalschaden oder bei einem Weiterverkauf immer noch einen angemessenen Teil des Geldes zurückbekommen. Ich würde mich eher auf die jährlichen Kosten (Versicherung, Steuern, Benzin, Wartung, Reifen, Öl, Wertverlust etc.) konzentrieren. Insbesondere Wertverlust ist bei einem Wagen wie dem S3 natürlich enorm. Alles zusammen wirst du da bei 2-3 Jahren S3 fahren wohl auf ca. 10.000-15.000 Euro pro Jahr kommen (je nach Versicherungseinstufung und Fahrleistung). Dann vergleich das Geld mal mit deinem Einkommen in den nächsten 5 Jahren und schau, ob das in deine Verhältnisse passt. Übrigens fühlt sich ein Auto viel besser an, wenn man bar bezahlt. Bei meinem ersten Wagen, habe ich mir Geld von meinem Vater geliehen und dann innerhalb von 1-2 Jahren zurückbezahlt. Beim nächsten Wagen habe ich das Geld dem Autohaus überwiesen. Mit so einem "reinen" Gewissen macht das Fahren viel mehr Spass. Man fährt viel entspannter, wenn man weiss, dass man auf das Auto nicht angewiesen ist. Wenn es kaputt ist, dann bezahlt irgendjemand (Versicherung oder Händler) und ich habe sofort das nächste neue Auto da stehen (mal abgesehen von dem üblichen Ärger mit Papierkram).
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Wolle
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Neuankömmling
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Deutschland
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erstellt am - 24.07.2008 : 14:04:19
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Erstmal Danke für eure Statements :) Grundsätzlich bin ich kein Freund von Leasing oder monatlichen Raten. Wenn man sich beide Modelle vergleicht, Barkauf und Leasing, ist es doch ein erheblicher Preisunterschied. Zwar wird der Gesamtbetrag nicht auf einmal fällig, dafür muss man jedoch mit einen enormen Aufpreis von 4000€-5000€ rechnen, wenn schließlich der Wagen nach Vertragslaufzeit übernommen wird. 10000-15000€ ist ordentlich für die Unterhaltung eines Autos, was ich mir definitiv als Student und Auszubildender nicht leisten kann. Dann hat sich eigentlich das Thema erledigt. Das größte Problem stellt nicht der Kaufpreis dar, sondern der Unterhalt :( Auf 6000€ Unterhalt hätte ich mich noch eingelassen, aber 10 bis 15T€ ist mehr als erwartet. Wenn die Steuer bald nach dem CO2 Ausstoß gemessen wird, dann muss mit ein paar Hundert Euro zusätzlich gerechnet werden. Darf ich fragen, wieviel Steuern und Versicherung ihr zahlt? Ich bin zwar 22 Jahre, jedoch würde ich bei der Versicherung schon bei ca. 70-80% eingestuft werden, aufgrund einer Abmachung zwischen meinen Eltern und der Versicherung.
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Fabl
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S3-Cop
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erstellt am - 24.07.2008 : 15:31:43
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Hab aktuell keinen S3 mehr, aber letzten Sommer fuhr ich den aktuellen für 9 Monate. Steuer ist klar: 6,75 Euro x 20 = 135 Euro pro Jahr, was zu vernachlässigen ist.Versicherung (und da gibts gewaltige Unterschiede - also vergleichen!!): Ich hab pro Jahr 450 Euro gezahlt (Selbstbeteiligung: 500 bei VK und 150 bei TK). Fahre aber nur 9000 km im Jahr und hab auch sonst viele Ermäßigungen (35 %, Garagenwagen etc). Und der Sprit (Verbrauch bei mir nie unter 12 Liter, weil ich zu 90% Stadt fahre) ist verschmerzbar, da ich eben nicht viel fahre aus Jahr. Insgesamt sind diese Fixkosten also kein Problem. Der Wertverlust ist das, was beim S3 brutal reinhaut. Kann sein, dass der Sportback S3 da stabiler ist (beim normalen A3 ists zumindest so). Jedenfalls hatte ich nach 9 Monaten beim Wiederverkauf nen Wertverlust von satten 24%!!!! Zum Vergleich: Das Standard-Audi Fahrzeug "A4 Avant" mit normalem Motor (1,8 TFSI oder 2,0 TDI) hat nur 19-20 % Wertverlust auf 9 Monate.
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Nis
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erstellt am - 24.07.2008 : 17:07:22
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kann meinen vorrednern nur beipflichten es zu lassen! habe auch ein ba-studium hinter mir und auch schon damals den wunsch "S" gehegt aber mal ganz ehrlich: als student nen s3 ist echt ne nummer zu hoch gegriffen! ich habs dann so gemacht und währen des studiums geld bei seite gelegt. hatte zudem nen gutes polster im nacken, welches fix angelegt war. nach beendigung des studiums und unterschriebenem arbeitsvertrag mit entsprechendem gehalt habe ich mir dann einen gebrauchten s4 gegönnt (31.000 €) und den bar gezahlt. wenn ich sehe, was die geräte an laufenden kosten verschlingen (nicht, dass es mir vorher nicht bewusst war, daher ja die entscheidung barkauf), wäre es der horror nun noch zusätzlich raten von ein paar hundert € monatlich abzuzahlen. mit versicherung, sprit, verschleiß etc. komme ich locker auf 500 € die mich der wagen im monat kostet! wertverlust mal aussen vor gelassen... ich bereue diese entscheidung nicht, im gegenteil! 1. das auto gehört mir (und nicht der bank) 2. die laufenden kosten verringern sich um den betrag der ratenzahlung - bleibt "mehr zum leben" ist alles einstellungssache, aber ich bin halt auch so erzogen worden, dass man sich nur das kauft, was man sich auch leisten kann - damit bin ich bis jetzt imerm gut gefahren! und wenn ich finanzieren muss, kann dann fehlt es offensichtlich irgendwo. natürlich könnte man nun haben- und sollzinsen gegenüberstellen und da ne strategie inkl. opportunitätskosten und allem pipapo draus machen, aber dafür sind beträge von 30.000 € dann doch zu gering finde ich, als das man da nun noch ne mark bei gut machen könnte... ... jsut my two cents... ;)
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Leever duad üüs Slaav
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ChL3k
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erstellt am - 24.07.2008 : 19:55:07
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Ist ja schön, dass hier viele das Geld "übrig" hatten um 47.000 Euro bar zu zahlen. Vielleicht durch Sparbücher oder andere Anlagen, die bei der Geburt gestartet wurden. Und als Berufseinsteiger (auch mit Studium) verdient man nicht so viel, um sich das Geld mal eben in 1-2 Jahren zusammen zu sparen! Also mal ehrlich, da bleibt nicht mehr viel über an Möglichkeiten oder? Und wenn ihr schon den Wertverlust so hervorhebt, dann ist man gerade mit Leasing am besten dran, denn da zahlt man ja eben nur die Nutzung und nicht das komplette Fahrzeug. Und mit "pingeligen" Autohäusern hab ich kein Problem, da ich bei meinem guten Kumpel und Nachbarn den Vertrag unterzeichne. Und die genannten 500 Euro mtl. hab ich schon für Leasing, Steuern und Versicherung einkalkuliert. Sprit und Verschleiß sind ja variable Kosten, die von der Laufleistung abhängen. Dafür kann man aber auch Erfahrungswerte einsetzen.Da ich meinen Jahreshaushalt aber sowieso budgetiere, fällt es mir nicht schwer solche Kalkulationen aufzustellen und dabei kommt in meinem privaten Fall heraus, dass Leasing keinesfalls zu Einschnürungen meines Privatlebens führen würde. Also kann man das nicht pauschalisieren, sondern jeder muss das für sich berechnen.
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Nis
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