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  Daten zum RS4 (8E) [Drucken]
 Erstellt: 11.01.2006 22:24:29  (Update: 29.03.2006 08:50:59)

Technische Daten zum RS4 (8E) 4.2


Motor:
Motorbauart
8-Zylinder, V-Ottomotor mit Benzindirekteinspritzung, Vierventil-Technik, zwei Einlassventile, zwei Auslassventile natriumgekühlt, zwei Leichtmetall-Zylinderköpfe, je zwei oben liegende Nockenwellen (DOHC), Saugrohr mit integrierter Ladungsbewegungsklappe
Motorkennbuchstabe: BNS
Einspritzung FSI-Direkteinspritzung
Motorbauart Wassergekühlter 90° V8 Saugmotor
Zylinderzahl 8
Ventiltrieb dohc - 5 Ventile/Zylinder, hydr. Ventilspielausgleich
Bohrung x Hub 84,5 x 92,8 mm
Kompression ~12,5/-0,4 : 1
Zyndfolge: 1-5-4-8-6-3-7-2
Motorgewicht: ca. 212kg (Handschalter inklusive Kupplung und Zweimassenschwungrad)

Luftwiderstandsbeiwert cW:0,31
Stirnfläche A in qm: 2,17

Hubraum: 4163 cm3
Max. Leistung: 309(420)/7800 kW bei min -1
Max. Drehmoment: 430/5500 Nm bei min -1
Leistungsgewicht: 5,34 kg/kW
Ventilepro Zylinder: 4

Motormanagement:
Vollelektronische Benzindirekteinspritzung mit Luftmassenmessung, koordinierte Motor-Momentsteuerung Bosch MED 9.1 (2 STG's)
Kraftstoff: RoZ 98, 95
Abgasnorm: EU IV/LEV II
Abgasreinigungssystem
Zwei Vorkatalysatoren, zwei Unterflur-Hauptkatalysatoren,
permanente zylinderbankselektive Lambdaregelung

FSI sogt für bessere Leistungsentfaltung



Entscheidende Bedeutung für jeden Sportwagen hat der Motor. Die quattro GmbH setzt im neuen RS 4 auf einen kompakten V8 mit Benzindirekteinspritzung. Mit dem 420 PS starken, hochdrehenden Achtzylinder hat die FSI-Technologie einen neuen Höhepunkt erreicht. Auch bei dem Top-Produkt einer jungen, aber bereits jetzt ungeheuer erfolgreichen Technologie wird das Benzin direkt in den Brennraum gespritzt, wodurch ein gleichmäßiges Kraftstoff-Luft-Gemisch entsteht. Dank der kühlenden Wirkung des direkt eingespritzten Kraftstoffs konnten die Entwickler die Grundverdichtung des Motors erhöhen.



Das Ergebnis ist eine effektivere Verbrennung und damit verbunden eine bessere Leistungsausbeute. Das zeigt sich vor allem in einem spontaneren Ansprech­verhalten des Motors. Dank der aufwändigen Einspritztechnik wird die Leistungs­entfaltung in jeder Fahrsituation nochmals optimiert.



Die FSI-Technologie kommt bereits im erfolgreichsten Rennwagen der Welt zum Einsatz, dem R8, mit dem Audi unter anderem in den letzten fünf Jahren viermal die legendären 24 Stunden von Le Mans gewann. Zahlen belegen das eindrucks­volle Potenzial des Achtzylinders. Bei 7800 1/min stellt der 4,2-Liter-Motor dem Fahrer 420 PS zur Verfügung. Das maximale Drehmoment beträgt 430 Newton­meter, die bei 5500 l/min anliegen. 90 Prozent des maximalen Drehmoments liegen in einem breiten Drehzahlband zwischen 2250 und 7600 l/min an. Die Fahrleistungen beeindrucken: In 4,8 Sekunden sprintet der RS 4 aus dem Stand auf 100 km/h, in 16,6 Sekunden ist die 200 km/h-Marke erreicht. Bei 250 km/h wird das Fahrzeug elektronisch sanft abgeregelt.



Das Hochdrehzahlprinzip



Erstmals setzt Audi im RS 4 auf das Hochdrehzahl-Prinzip. Die maximale Drehzahl liegt bei 8250 l/min. Der Vorteil dieses Prinzips ist die hohe Leistung im oberen Drehzahlbereich, die gleichmäßige Kraftentfaltung und das spontane Ansprechverhalten über den gesamten Drehzahlbereich. Dazu kommen die hohe Agilität und Drehfreude sowie der Rennsport-nahe Motorsound, den Fahrer eines solchen Fahrzeugs einfach erwarten. Der Achtzylinder stellt in nahezu allen Fahr­situationen ein Maximum an Vorschub bereit.


Ultrakompakter V8



Der V8 ist ultrakompakt gebaut und findet dadurch ausreichend Platz im Motorraum des RS 4, ohne dass die Karosserie verändert werden musste. Nockenwelle und Nebenaggregate, mit Ausnahme des Generators, werden wartungsfreundlich von einer Kette angetrieben. Der komplett neuentwickelte Achtzylinder erhielt im RS 4 unter anderem modifizierte Kolben und Pleuel, sowie eine neue Kurbelwelle samt Lager und neue Zylinderköpfe. Eine doppel­flutige Abgasanlage mit vergrößerten Rohrquerschnitten sorg
 
-- Wir übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der genannten Tipps/Informationen --
 
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