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  Unterschiedliche Felgengrößen -> bewegte Masse [Drucken]
 Erstellt: 08.05.2005 13:32:31  (Update: 18.09.2007 07:43:37)

Ja es ist wirklich schwierig, nach der Physik ist es klar, je weiter die Massepunkte vom Mittelpunkt entfernt ist, desto mehr „frisst“ das NM bei den Beschleunigungen. Die Endgeschwindigkeit wird nur vom Radumfang, Motordrehzahl und Getriebeübersetzung und nicht von der Masse bestimmt.

Soweit so gut, jetzt geht es aber in der Betrachtung erst los.
Ich denke so einfach wie es manche Member darstellen, dass man einfach nur auf das Felgendurchmessermaß (am Felgenhorn) schaut, ist es in Wirklichkeit nicht.
Natürlich ist dies der äußerste Punkt der Felge und damit die Masse weiter außen aber im Gegenzug muss (darf) man auch Gummi des Reifens abziehen, der im Innendurchmesser auch größer ist und damit fehlt. Wie viel Masse befindet sich aber nun wirklich im äußersten Bereich der Felge?
Das Gesamtgewicht ist wohl zunächst mal die erste Betrachtung wert, wieviel Materialvolumen wurde für den Felgenkörper verwendet und welche Legierung mit dem entsprechenden Spezifischen Gewicht wurde verwendet. Eine leichtere Felge lässt auf jeden Fall die Vermutung zu das wirklich weniger Material oder leichteres Material auch im äußersten Bereich der Felge vorhanden ist. Weiter muss man sehen, wie ist das Felgenbett und eine Felgenschulter ausgeformt und wie weit sind diese vom Felgenmittelpunkt entfernt. Da wir nicht die Geometriedaten haben und das spezifische Gewicht der jeweiligen Legierung kennen lassen sich keine Massenberechnungen durchführen und auch kein Prüfstand mit dem die zu beschleunigenden Massen ermittelt werden, muss man sich wohl auf die optische Einschätzung und der Gesamtmasse verlassen.
Wie viel Material ist in dem durchschnittlichen Felgenumfang tatsächlich mehr enthalten?
Richtig vergleichen kann man wohl nur identische Felgen nur in unterschiedlichen Dimensionen (von einer Felgengröße zur nächsten). Hier wird man wohl einen geringen Gewichtszuwachs feststellen können.
Ich denke wenn die größere Felge im Gesamtgewicht >1kg geringer ist, und sie zu den Tiefbettfelgen gehört dürfte es sich ausgleichen.
Die größten Unterschiede sind eigentlich nur wenn sich der komplette Raddurchmesser ändert zu erwarten.
Wenn auf größere Bremsscheibendurchmesser gegangen wird und hier sind die Massenzunahmen bei einem rotierten Körper erheblich, kräht auch kein Hahn danach. Ich denke hier werden oft auch nur subjektive Eindrücke genannt. Wenn die Massenzuwächse bei den Felgen so schlimm wären wie immer getan wird, warum wirkt sich das nicht beim Bremsen aus?

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