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Übersicht » Funktionserklärungen:
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CAN (Controller Area Network) [Drucken]
Erstellt: 06.01.2004 14:27:12
(Update: 08.01.2004 08:25:11)
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CAN (Controller Area Network)
CAN ist ein Hilfsmittel über das verschiedene Steuergeräte mit einander verbundne sind und Daten austauschen können. Hierbei wird ein Zweidraht Leitungssystem verwendet ähnlich wie in der EDV-Technik, LAN oder spezieller die RS485 Schnittstelle. Würde man für jede Information oder Steuerung ein eigenes Kabel verwenden, wäre kein Platz für Fahrgäste und Gepäck im Auto und es wäre mehrere Tonnen schwer. Auf beiden Drähten wird die gleiche Information bidirektional übertragen. Mehrere Steuergeräte hängen an den diesem Leistungssystem und verbindet diese zu einem Gesamtsystem. Je mehr Informationen das einzelne Steuergerät aus dem Gesamtsystem bekommt, desto besser kann es seine eigene Aufgabe erfüllen. Weitere Vorteile sind: - die eine einfache Softwareänderung sollen mehr Informationen übertragen werden, - eine gesicherte Informationsübertragung durch ständige Überprüfung der Informationen durch die STG und un den Datenprotkollen selbst - Weniger Sensoren und Kabelverbindungen weil die Sensoren durch verschidene STG genutzt werden können (Mehrfachnutzung) - Sehr schnelle Datenübertragung möglich - Platzersparnis durch kleinere Steckverbindungen - internationale Normung des Systems Es gibt Gesamtsysteme des Antriebs- und des Konforbereiches. Prinzip: Es wird in mehrere Gesamtsysteme unterschieden, das des Antriebbereiches und das des Komfortbereiches und des Displaybereiches. Alle STG speisen ihre Daten in den CAN ein und alle hören was im CAN an Daten vorhanden sind. Daten die für eine STG interessant sind übernimmt dieses und verwertet sie andere lässt es unbeachtet. In jedem STG sitzt ein CAN-Kontroller mit einem dazugehörigen Transceiver über den der Microcomputer des STG seine Daten in und von dem CAN bezieht. Wie schon gesagt ist der CAN-Bus eine bidirekte Zweidrahtverbindung welche jeweils durch Abschlusswiderstände abgeschlossen ist um Datenechos zu verhindern. Die beiden Drähte (Datenbusleitungen) bekommen noch die Bezeichnung CAN-High und CAN-Low. Nach einem Datenempfang werden diese zusätzlich noch geprüft ob diese auch tatsächlich vom STG benötigt werden. Auf den Leitungen werden nun Datenprotokolle verschickt die aus „0“ und“1“ bestehen und ähnlich wie in der EDV eine Paketlogik haben und sind in sieben Bereiche unterteilt, worauf ich hier aber nicht näher eingehen will. In beiden Leitungen laufen die gleichen Datenpakete. Die STG-Geräte haben unterschiedliche Prioritäten beim Senden ihrer Informationen und diese Priorität wird im Datenpaket im Bereich des Statusfeldes festgelegt. Hierbei ist festlegt das die Information vom ABS-STG wichtiger ist als z.B. die des Getriebes. Um Störungen durch Zündfunken oder des Handys zu vermeiden sind die Leitungen verdrillt und die Daten werden inverse in ihrem „0“ und „1“ Aufbau auf die jeweiligen Drähte geschickt. Ist das Informationsbit auf der einen Datenleitung eine 1 so ist diese Information auf der anderen 0 usw.
Der CAN-Bus im Komfortbereich Das sind: – Standheizung-STGJ162 - Reifendrucküberwachung-STGJ502 – Schalttafeleinsatz STG J218 – Einparkhilfe-STG J446
ist sternförmig und verbindet die einzelnen Steuergeräte in einem Punkt. Es werden Daten über die Türverriegelung und Fensterheber ausgetauscht. Bei Ausfall einer Leitung wird auf Eindrahtbetrieb umgeschalten. Fällt ein STG aus können die anderen immer noch senden und empfangen. Seine Übertragungsgeschwindigkeit beträgt 100 Kbit/s und liegt im so genannten LowSpeed Bereich von bis zu 128 kbit/s und benötigt zur Übertragung 1 ms. Alle 20ms werden neue Datenpakete über den Bus geschickt. Für das VAG-COM wäre hier der Kanal „46“ anzusprechen.
Der CAN-Bus des Displaybereiches Das sind:
– Steuergerät für Bedienelektronik Telefon J412 – Symphony-Radio - – NavigationSTG CD-Laufwerk J401und J402 Bedienelektronikbei Navigation 1. oder –J402 bei Fahrzeugen mit Bildschirmnavigation (Doppel DIN) – Telematik STGJ499 – J218 Kombi-Prozessor im Schalttafel–
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