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Tipps zum Gebrauchtwagenkauf (Schweiz) [Drucken]
Erstellt: 11.10.2003 14:35:08
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Hier einige Tipps zum Gebrauchtwagenkauf vom schweizer TCS.
10 Tips für den problemlosen Gebrauchtwagenkauf
- Reparatur- und Pannenhäufigkeit des Fahrzeuges in Erfahrung bringen.
- Die verschiedenen Preise der angebotenen Occasion mit dem Eurotax- oder Auto-i-DAT-Tarif vergleichen. Ein höherer Preis ist nur in begründeten Fällen zu bezahlen. Private wenden häufig den Durchschnittspreis zwischen An- und Verkauf an.
- Nicht alleine mit dem Profi-Verkäufer verhandeln. Eine Begleitperson ist vorteilhaft (auch als Zeuge für mündliche Zusicherungen).
- Neuere Fahrzeuge kaufen, deren letzte amtliche Nachprüfung weniger als acht Monate (bei älteren Wagen einige Wochen weniger) zurückliegt und bei denen die obligatorische Abgaswartung ausgeführt wurde.
- Keinen Kaufvertrag mit allgemeinen Bedingungen unterschreiben. Kleingedrucktes streichen. Beide Parteien bestimmen aktiv den Vertragsinhalt. Vertragsdoppel nach der Unterschrift mitnehmen.
- Im Garagenverkaufspreis sind normalerweise inbegriffen:
Minimale Garantie von drei Monaten auf Teile und Arbeit sonst die Occasion nicht kaufen. Bei teuren Autos sollte eine Garantie von sechs Monaten eingehandelt werden. Von den Garagen angebotene Einjahres-Garantie-Versicherungen sind Rückversicherungen der Garage und können nur ohne Aufpreis akzeptiert werden.
- Das Fahrzeug während der Garantiezeit von einer neutralen Kontrollstelle (TCS) prüfen lassen. allfällige Mängel innerhalb der vereinbarten Garantiedauer beheben lassen (notfalls mit eingeschriebener Mängelrüge).
- Private geben normalerweise keine Garantien. Das Fahrzeug soll innerhalb einer abzumachen Frist (ca. ein Monat) in einem regionalen Technischen Zentrum oder einer anderen neutralen Kontrollstelle überprüft werden. Vorschlag: der Käufer zahlt die Kontrolle, der Verkäufer lässt allfällige Mängel auf seine Kosten beheben.
- Bei arglistig verschwiegenen Mängel den Vorbesitzer und dessen Haftpflichtversicherung via Strassenverkehrsamt ausfindig machen. Diese können sachkundige Auskünfte über die Vorgeschichte der Occasion erzählen.
- Beim Besuch gewiefter Occasionenhändler ohne Reparaturwerkstatt und/oder Geschäftsraum besonders aufpassen. Hier werden häufig Fahrzeuge mit vielen mündlichen Versprechungen in optisch gutem, mechanisch aber mangelhaftem Zustand und mit schlechten Garantiebedingungen verkauft.
Wann wurde der Wagen gebaut?
- Viele Bauteile im Auto weisen Produktionsmarken auf. Hier handelt es sich in der Regel um Zahlenkombinationen, die jeder Autofahrer deuten kann. An der letzten Ziffer ist das Baujahr, an den vorangehenden Ziffern die Produktionswoche erkennbar. Beispiel: 425 = 42. Woche des Jahres 1995.
- Motorraum: Hier lassen sich die Produktionsmarken am leichtesten finden. In fast allen Gussteilen des Motors, Temperaturfühlern oder Schaltern für Elektrolüfter sind Zahlen eingestanzt.
- Viele Kunststoffverkleidungen tragen auf der Rückseite Produktionsmarken. darüber hinaus ist auf der Prüffahne am unteren Ende der Sicherheitsgurte das Produktionsjahr angegeben.
- Verglasung: Bei Neuwagen steht die Jahresmarkierung in der Nähe des Prüfzeichens (ECE).
- Seit dem Modelljahr 1981 weist die Fahrgestellnummer 17 Stellen auf. In der Regel befindet sich an zehnter Stelle ein Buchstabe, der das entsprechende Baujahr, nicht aber den Produktionsmonat kodiert. Im schlimmsten Fall bleibt so eine Ungewissheit von zwölf Monaten. L=1990, M=1991, N=1992, P=1993, R=1994, S=1995, T=1996, U=1997, V=1998.
Vorgehen beim Kauf [list][*]Informiert sein und sich Zeit nehmen, ist die wichtigste Regel beim Kauf eines Gebrauchtwagens. Ein Käufer, der weiss, was er will, kann sich auf die wesentlichen Punkte konzentrieren und läuft weniger Gefahr, eine falsche Occasion zu kaufen. Ein Begleiter, der nach Möglichkeit gar ein Fachmann aus dem Bek
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| -- Wir übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit der genannten Tipps/Informationen -- |
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