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Arbeitsprinzip des pneumatischen Umluftventils [Drucken]
Erstellt: 22.09.2003 08:03:31
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Das Umluftventil soll und auch nur dann bei geschlossener Drosselklappe und bei der durch die Massenträgheit des Laufzeugs der Turbo weiter geförderten Luftmasse den dann entstehenden Staudruck vor der Drosselklappe verhindern. Dieser Staudruck führt nun zu einem pumpen und damit zu einem abbremsen des Turboladers. Dies wäre ja nicht so schlimm, wenn es sich um einen generellen Drehzahlabfall des Motors handeln würde. Bei kurzen Lastwechsel (Schaltvorgang oder kurzen Gaspedalstellungsänderungen) wäre ein abfallen der Drehzahl aber Energievergeudung, weil auch die sehr schnell bewegte Luft eine nicht zu unterschätzende kinetische Energie hat. Das Laufzeugs würde abgebremst um kurz darauf wieder „mühevoll“ auf Touren gebracht zu werden. Aus diesen Grund hat man einen „Kurzschluss“ oder Bypass um den Lader gelegt und lässt nun die geförderte Luftmasse von der Ausgangsseite wieder zur Eingangsseite zurückströmen. Die Einleitung erfolgt nach dem Luftmassenmesser und vor dem Turbolader und somit geht die schon mal gemessene Luftmasse dem System nicht verloren und es wird auch nicht weiter neue Luft nach gefördert. Das Umluftventil öffnet und schließt nun diesen Bypass und wird selbst von der STG über das N249 gesteuert. Der Unterdruck der gegen die Federkraft im Umluftventil das Ventil und damit den Bypass öffnet, stammt aus dem Bereich nach der Drosselklappe und dem Ansaugkrümmer und dem Unterdruckreservoir. Vorteile dieses Verfahrens sind besseres Ansprechverhalten den Turboladers und dies wirkt sich wiederum positiv auf den Verbrauch aus. Auch werden dadurch Geräusche im Ansaugtrakt vermieden
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