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Reifenprofiltiefe, Reifenwechsel [Drucken]
Erstellt: 09.03.2003 09:46:37
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1,6 Millimeter Mindestprofil (auf die Hauptprofiltiefe bezogen) sind in Deutschland gesetzlich vorgeschrieben. In der Schweiz gelten ebenfalls 1.6 Milimeter, während in Österreich bei Winterreifen 4 Milimeter vorgeschrieben sind, Diagonal-Winterreifen sogar 5 Milimeter.
Aus Expertensicht reichen die 1.6 Milimeter aber bei weitem nicht aus für eine sichere Fahrt auf nassen oder - fast noch tückischer - mit dünnem Rutschfilm überzogenen Straßen. Der Bundesverband Reifenhandel und Vulkanisier-Handwerk e.V. (BRV) empfiehlt, in der kalten Jahreszeit (Oktober bis April) grundsätzlich Winterreifen mit einer Mindestprofiltiefe von 4 mm zu fahren. Liegt das Profil der Winterreifen unter dieser Grenze, sollte man sie gegebenenfalls nur noch im Sommer und dann nur noch bis zum empfohlenen Mindestprofil von 2 mm (Pkw-Reifen der Geschwindigkeitskategorien S und T) bzw. 3 mm (Pkw-Reifen der Kategorien H, V, Z, Y oder W) abfahren.
und:
Experten raten dazu, die Reifen ab 4 mm Profiltiefe zu wechseln, denn bei einem Unfall, der auf mangelnde Bereifung zurückzuführen ist, könnte sonst ein Verschulden des Halters in Frage kommen, mit der möglichen Folge: Versicherung bezahlt nur teilweise.
Zeitpunkt für den Reifenwechsel
Im Monat Oktober ist die Zeit für die Umrüstung auf saisongerechte Bereifung gekommen. Denn Winterreifen sind nicht nur bei extremem Winterwetter den Sommerpneus überlegen, sie sind generell besser auf niedrige Temperaturen eingestellt. Fakt ist, dass bereits ab Temperaturen von unter + 7 °C das Risiko steigt, mit einem sommerbereiften Pkw einen Unfall zu verursachen.
Was bedeutet Hauptprofiltiefe
Die breiten Profilrillen im mittleren Bereich der Lauffläche, der etwa 3/4 der Laufflächenbreite ausmacht.
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