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| Übersicht » Service » Händler/Werkstätten » Deutschland » Nordrhein-Westfalen » Dieter Schmidt Autohaus Kaarst: |
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| Testbericht |
Die Tage war ich mit meinem S3 zur Inspektion in diesem Autohaus. Die Qualität der Arbeit war, soweit ich es beurteilen kann, in Ordnung. Der Service war in Ordnung. Man hat das Musterprogramm, welches von Audi vorgegeben wird abgespult (Wagen bei Annahme auf Hebebühne, Durchsprache mit Kunden etc.).
ABER es war auffallend genau nach Vorschrift und bei der Abholung des Wagens stand der Niederlassungleiter die ganze Zeit dabei und hat überprüft, dass alles genau in Ordnung ist.
Ganz klare Schlussfolgerung: Der Bereichsleiter hat den Werkstatttest verraten. Ich habe nämlich niemandem vorher davon erzählt. Ich möchte mir nicht ausmalen, wie der Service sonst gewesen wäre.
Am nächsten Tag bin ich nochmal unangekündigt dorthin gefahren und habe ein paar Fragen gestellt, die am Vortag nicht geklärt werden konnten und ausserhalb des normalen "Servicebereiches" waren. Zum Beispiel habe ich vor der Inspektion ausdrücklich nach dem Bremsscheibenzustand gefragt. Das wurde aber bei der Standardauditestprozedur nicht erfasst. Also hat man sich da nicht drum gekümmert und konnte mir keine Antwort geben. Positiv kann man vermerken, dass ein Schaden am Aggregateträger während der Inspektion bemerkt wurde und ein Kostenvoranschlag dafür erstellt wurde. Negativ fällt aber sofort auf, dass auf dem Kostenvoranschlag die Positionen für den Bremsscheiben- und -belag-austausch mit den Aggregateträgerreparaturpositionen völlig vermischt wurden. Aus Faulheit wurde das Ganze somit intransparent.
Und nun kommen wir zum schlimmsten: Der Preis des ganzen Spasses. Alle Positionen waren fast 30-40% teurer als bei meinem Stammaudihaus. Den Vogel schoss aber die Position "Haldexöl und -filter ersetzen ab." Inklusive Material wollten die knapp 150 Euro haben. Ich habe dann nachgefragt, ob das vielleicht die falsche Position wäre. Da war dann ihr Computer abgestürzt und ich wurde vertröstet. Nun, das kann man noch glauben... Ich wurde dann ein paar Stunden später angerufen und mir wurde die Position erklärt. Audi gibt diese Position vor und das wäre in Ordnung. Man darf ne Stunde für diesen Ölfilterwechsel brauchen. Wenn man schneller ist, dann verdient man halt Geld, weil man so gut ist. Auf meinen Einwand hin, dass selbst Gottfried Schultz (Apothekenpreise) nicht mal die Hälfte davon nimmt, hat man mir nur noch was von Spezialwerkzeug etc. erzählt. Nochmal kurz in Gedanken durchgegangen: Ölfilter mit superduper Spezialwerkzeug lösen, rausnehmen, Öl ablassen (dabei mit etwas anderem weitermachen, z.B. Frühstückspause), Filter und Öl rein und fertig sein. Was macht man mit den anderen 55 Minuten von den 60 Minuten?
Fazit: Wer Geld zuviel hat, bitte zugreifen! |
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| Bewertung |
| Pro: |
guter Service nur vorgetäuscht |
| Kontra: |
teuer |
| Kundenfreundlichkeit: |
gut
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| Schnelligkeit: |
gut
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| Qualität: |
mittel
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| Service: |
mittel
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| Empfehlenswert: |
nein
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| Gesamtbewertung: |
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| - Dieser Testbericht stellt keine Äußerung von audi-speed.com dar. Alle Angaben ohne Gewähr. - |
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